8 Tipps, wie du deine Vorsätze garantiert umsetzt So wird dein 2018 ganz sicher nachhaltiger

Kartoffel hat den Vorsatz keine Pommes zu werden

Egal, wie du zu Neujahrsvorsätzen stehst, grundsätzlich geht es ja darum, Gewohnheiten zu ändern. Wir haben für dich acht Tipps zusammengestellt, wie du deinen Alltag einfach nachhaltiger gestalten kannst und die du jederzeit umsetzen kannst.

Die Einmal-Aktionen: Wenig Aufwand, viel Effekt

  1. Bitte keine Werbung

Kennt jeder, hat jeder, oder? Die „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten. Falls du kein leidenschaftlicher Werbeprospekt-Leser bist, klebe eines dieser Schilder an deinen Briefkasten. Es erspart dir nicht nur richtig viel Altpapier, dass du entsorgen musst, sondern du tust gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Denn die ungelesenen Werbeprospekte und kostenlosen Zeitungen werden, sofern ungelesen, buchstäblich für die Tonne produziert. Das gilt natürlich auch für alle anderen Arten von Zeitungen und Zeitschriften, die du abonniert hast oder die dir kostenlos zugeschickt werden. In manchen Fällen macht es Sinn, die Zusendung auf digital umzustellen oder sie ganz abzubestellen – das geht auch bei Mitgliederheften von Versicherungen oder Banken.

  1. Alles öko, oder was: Strom, Bank, Versicherung umstellen

Der Aufwand ist tatsächlich relativ gering: In der Regel wickelt der neue Stromanbieter alles mit dem alten ab, oft ist noch nicht mal eine Kündigung nötig. Meist ist Ökostrom auch nicht viel teurer als konventioneller Strom.
Mittlerweile gibt es auch eine kleine Auswahl an Ökobanken – hier kannst du dir sicher sein, dass deine Bank ihre Geschäfte ethisch, fair und nachhaltig abwickelt und du nicht indirekt in etwas investierst, was gegen deine Grundsätze spricht.
Auch Versicherungen legen ihr Geld an. Da es bei den meisten um eine rein wirtschaftliche Entscheidung geht, werden Umweltaspekte kaum beachtet. Also wechsle doch 2018 zu einem nachhaltigen Institut.

 

Was lange währt: Nachhaltigkeit zum Usus machen

  1. Nachhaltig Einkaufen

Mode ist ein schnelllebiges Geschäft und Fast-Fashion-Ketten locken uns mit immer neuen Kollektionen zu unschlagbaren Preisen. Dass Material, Herstellung und Produktion hier Menschen und Umwelt in den Produktionsländern an ihre Grenzen bringen, ist kein Geheimnis. Wie wäre es, 2018 ganz bewusst auf Fast-Fashion-Teile zu verzichten? Schon ein bewusstes Auseinandersetzen hilft hier viel und lässt einen den ein oder anderen Schnellkauf vermeiden. Und das gesparte Geld kann im nächsten Winter vielleicht in den sündhaft teuren Mantel investiert werden, den man jahrelang tragen kann.

  1. Weniger Plastik

Plastik gehört zu den größten Umweltsünden. Oft wird es völlig unnötig verwendet, etwa bei abgepacktem Obst und Gemüse im Supermarkt. Versuche möglichst lose einzukaufen. Vielleicht hast du ja auch Lust, dir eine Gemüsekiste liefern zu lassen. In vielen Städten gibt es mittlerweile eine Auswahl an verschiedenen Anbietern und neben dem Verzicht auf unnötige Verpackung ist die Ware hier auch regional und saisonal.
Für die Eiligen: On the go lohnt es sich in einen schönen wiederverwendbaren Kaffeebecher und eine Wasserflasche zu investieren, die du beide immer wieder auffüllen kannst.

 

Die inneren Werte: Sei informiert und entscheide dich

  1. Fair Genießen ohne bitteren Nachgeschmack

Fairtrade Kaffee gibt es mittlerweile überall zu kaufen und kostet nicht viel mehr als sein herkömmlicher Kollege. Das gleiche gilt bei vielen Lebensmitteln. Suche dir ein oder mehrere Lebensmittel aus, die du viel konsumierst und stelle hier konsequent auf fairtrade um oder setze dich dafür ein, dass es in deinem Büro umgestellt wird.

  1. Informier dich über Inhaltsstoffe

Oft ist auf den ersten Blick gar nicht erkennbar, welche Inhaltsstoffe sich in einem Produkt verbergen. In vielen Körperpflege- und Kosmetikprodukten ist etwa Palmöl enthalten. Apps wie Codecheck geben Auskunft über die Inhaltsstoffe von Kosmetik, Putz-, Lebensmitteln oder Haushaltsgeräten. Wer mit dem Smartphone den Barcode des jeweiligen Produktes einscannt, bekommt eine Übersicht über alle bedenklichen Inhaltsstoffe und muss nicht mühsam die Inhaltsstoffe studieren. So kannst du etwa dein Badezimmer 2018 Schritt für Schritt nachhaltig bestücken.

 

Positives vibes only: Von kleinen Schritten und dem richtigen Zeitpunkt

  1. Reflektierter Konsum

Die einfachste Konsumregel: Am nachhaltigsten ist, was nicht produziert wird. Der beste Vorsatz ist also der, seinen eigenen Konsum zu reflektieren. Brauche ich dieses Produkt wirklich? Gibt es eine nachhaltigere Alternative?
Das heißt nicht, dass du ab und zu mit etwas völlig Unnötigem in der Tasche nach Hause kommt. Soll es auch nicht, denn Nachhaltigkeit in deinen Alltag zu integrieren soll dich nicht einschränken und dir Freude nehmen.

  1. Gelassenheit

Wer sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, merkt schnell, wie komplex dieses Thema ist und kommt von einem guten Vorsatz zum nächsten. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass die Umstellung zu einer nachhaltigen Lebensweise nicht von heute auf morgen und allen Bereichen auf einmal geht und das ist auch ok. Finde heraus, was dir wichtig ist und was zu deinem Lebensstil passt – denn nur dann funktioniert es auch.

 

Womit fängst du an?

Such dir jetzt eine Sache aus und setze sie einen Monat lang konsequent um. Wenn der Monat vorbei ist, such dir die nächste Sache aus. Trag dir jetzt direkt einen Termin in deinen Kalender ein und lass dich in einem Monat erinnern.
So schaffst du es Schritt für Schritt neue Gewohnheiten aufzubauen.

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